NAK - Altena
Chor & Gemeinde
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Konzert Lutherkirche 14.12.2019

Konzerte
Adventskonzert der Altenaer Chöre: 100 Sänger vor dem Altar

Altena  – Von wegen Krise des Chorgesangs: So viele Sänger wie nie zuvor traten  am Ende des Adventskonzertes der Altenaer Chöre vor den Altar der  Lutherkirche, um gemeinsam „Stille Nacht“ und „Gloria“ zu singen.

Über  100 müssen es gewesen sein, was zugegebenermaßen nur dank großartiger  Unterstützung aus dem anderen Altena, dem in den Niederlanden, möglich  wurde. Von dort war der christliche Männerchor mit etwa 40 Sängern übers  Wochenende ins Sauerland gereist, um nicht nur das Adventskonzert,  sondern tags darauf auch den Gottesdienst zum dritten Advent zu  bereichern.

Die Niederländer waren nicht die  einzige Neuerung, die über 400 Zuhörer in der fast voll besetzten  Lutherkirche miterleben durften. Erstmals war auch die Lutherkantorei  dabei, die wie alle anderen Chöre auch drei Stücke sang. Gewohnt sicher  intonierte sie ein Weihnachts-Wiegenlied von Josef Rutter, „Josef,  lieber Josef mein“ (Erhard Bodenschatz) und „Oh Tannenbaum“ in einem  groovigen Arrangement von Marttin Carbow.

Auch  der zweite von Johannes Köstlin geleitete Chor, die  Paul-Gerhardt-Kantorei, überraschte mit eher ungewöhnlichem  Weihnachtsliedgut. „Der Weihnachtmann“ war eine Art Sprechgesang, in den  das Publikum einbezogen wurde.

Im vergangenen Jahr war der  Dahler/Evingser-Projektchor „Evidah“ noch gemeinsam dem Frauenchor  Evingsen aufgetreten. Der war diesmal verhindert, weil er am Samstag in  der Kölner Philharmonie ein gemeinsames Konzert mit dem Polizeichor Köln  gab. Also musste Evidah alleine ran, die Sänger prässentierten sich  stimmgewaltig und sicher.

Beeindruckend  war die große Bandbreite dessen, was die Ensembles am Vorabend des  dritten Advent darboten. „Die Welt ist schön“ sang ganz klassisch der  MGV Wiblingwerde, „Welchen Jubel, welche Freude“ jubilierte der Chor der  neuapostolischen Kirche und die Klingende Runde zog es wieder in die  Ferne, als sie eine rumänische Volksweise zum Besten gab. Mit dabei auch  das Blasorchester, das bei der Petersburger Schlittenfahrt die  Peitschen knallen ließ. Sehr getragen zum Schluss der Auftritt der  Gäste: Die Niederländer sangen unter anderem das lateinische „Sanctus“.

„Das war sowas ähnliches wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk“, freute sich am Ende Johannes Köstlin.
Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung: Altenaer Kreisblatt-Thomas Bender




Bescherung nach der
letzte Chorstunde
vor dem Konzert.







Nach dem Konzert
gemütliches Beisammensein.
Chor und Gemeinde der Neuapostolischen Kirche Altena
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